
Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
Von einer Kollegin erfuhr ich von Brainspotting, nachdem sie mithilfe einer einzigen Sitzung ihr Lampenfieber ablegen konnte. Durch ihre Begeisterung folgte ich ihr zum Phase-1-Seminar, denn die Effizienz der Methode hatte meine Neugier geweckt.
Von der ersten Anwendung an bin ich begeistert von der Leichtigkeit, mit der Brainspotting in der Begegnung mit Klient*innen eingesetzt werden kann – egal, ob bei einer kurzen ärztlichen Untersuchung oder einer therapeutischen Intervention, ob bei Säuglingen und kleinen Kindern oder bei Teenagern und Erwachsenen.
Ich gebe zu, ich war zunächst skeptisch, wie ich diesen Pointer und dieses neue „schau mal hin…" in meine bisherigen Arbeitstechniken einfügen sollte. Aber bereits in den ersten praktischen Übungen konnte ich die Freiheit wahrnehmen, die sich mir als Therapeutin in den unterschiedlichen Zugangswegen eröffnete. Gerade dieses Frei-Gefühl lässt mich Brainspotting als sehr fluide und an die jeweiligen Bedürfnisse angepasste Methode erleben. Spontaneität und Kreativität sind erlaubt. Besonders wertvoll erfahre ich Brainspotting als wirksame Möglichkeit, für den Körper Gefühle, Erfahrungen und Bewusstsein miteinander in Verbindung zu bringen – manchmal auch ohne Worte.
Für Supervision bitte die Supervisor*in direkt kontaktieren, um Termine zu vereinbaren.
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